Marita Engler
Ein Maltag im "goldenen Oktober" im Cyperus-Park in Mainz-Kastel
Es war am 17.10.18 zwar schon etwas spät im Jahr um im Freien zu malen - aber wir
- die Gruppe "MAL-ART" - hatten den Wettergott auf unserer Seite! Es war einfach ein
wunderbarer Tag - ein Geschenk, draußen in dieser schönen Umgebung zu sein!
Angefangen hat alles mit einer Idee von Norbert Dörr, die Malgruppe in diese außergewöhnliche
Umgebung einzuladen. Ich komme am Ende des Berichts noch auf ein Angebot
von Norbert für Interessenten aus dem gesamten Netzwerk zurück.
Schon die Fahrt zum Park ist ein kleines Abenteuer - mir ging es jedenfalls so, dass
ich dachte - hier, in dieser Einöde kann doch niemals ein Naturpark in der Nähe sein.
Man fährt etliche Kilometer durch Brachland - zunächst in Richtung Mülldeponie -
dann, entlang der Autobahn, die in Richtung FFM führt ... aber der Cyperus-Park ist
ein kleines, verwunschenes Natur-Paradies - mitten im Rhein-Main-Gebiet. Ich denke,
jeder, der zum ersten Mal in den Park kommt, ist sehr überrascht so etwas hier vorzufinden.
Es sind 12 000 qm - Natur pur - mit etwa 10 Teichen, die aus eigenen Quellen
gespeist werden. Auf den Teichen sieht man teilweise wunderschöne Seerosen - und
an den Rändern Schachtelhalme und andere, interessante Pflanzen. Goldfische fühlen
sich dort wohl und es gibt auch viele Eidechsen und Vögel. Insgesamt sieht man seltene
Pflanzen und uralte Bäume und bewegt sich auf kleinen, schmalen Wegen und Stegen
zwischen den Teichen hindurch. Außerdem gibt es einen Gemüsegarten, der nach
fotografiert im Cyperuspark von Marita Engler
Netzwerk 55plus Seite 12
Vorgaben Karls des Großen angelegt wurde - es gab damals strikte Regeln, was alles
in so einem Garten angebaut werden musste!
Norbert machte eine Führung mit uns durch den den Park und zeigte uns seltene
Pflanzen, die man als "Nichtbotaniker" garnicht wahrgenommen hätte. Dann suchte
sich jeder ein passendes Plätzchen zum Malen - einige saßen so versteckt, dass ich
schon Sorge hatte, sie wiederzufinden. Nach dem Malen haben wir noch bei Kaffee
und leckerem, selbstgebackenem Kuchen den Tag ausklingen lassen. Den Kuchen hatte
die sehr nette Dame gebacken, die für uns den Park geöffnet hatte. Dafür nochmal
Herzlichen Dank - lieber Norbert - auch an Frau Fink!. ...ja, so kann Netzwerk auch
gehen!!!
Nun noch zu dem Angebot von Norbert für Interessierte aus dem gesamten Netzwerk.
Norbert wird voraussichtlich im nächsten Frühjahr eine botanische Führung im Park für
interessierte Netzwerker anbieten - zudem, wird auch ein Ornithologe dabei sein, der
die Vogelwelt erklären wird. Also, an alle Naturliebhaber im Netzwerk, nutzen Sie ein
einmaliges, wunderbares Angebot - das zudem noch kostenlos ist! Der genaue Zeitpunkt
der Führung wird noch bekannt gegeben.
Wir haben als Malgruppe natürlich auch noch einige andere erwähnenswerte Dinge
unternommen - aber darüber werde ich ein anderes Mal berichten.

Sommerfest im Cyperus-Park in Kastel 2018

 

VorOrt:
Karl-HeinzSchneider bietet
in seinerBaumschule
in Erbenheimalte Obstsorten an.

 

Von Björn Schneider

KASTEL - Sie engagieren sich für die Bürger und die Vielfalt im Stadtteil und tragen so zu einer höheren Lebensqualität in Kastel bei: Die Vereine und Einrichtungen, die in der Ortsverwaltung für ihren bürgerschaftlichen Einsatz mit dem Preis „L(i)ebenswerter Stadtteil“ ausgezeichnet wurden.

 

Fürs ehrenamtliche Engagement ausgezeichnet

 

In Anwesenheit von Stadtrat Rainer Schuster, Mitgliedern der Jury, des Stadtparlaments sowie des Kasteler Ortsbeirats, wurden die Preisträger für ihr Engagement ausgezeichnet. In diesem Jahr ging der Preis gleich an drei Gewinner: an den Cyperusverein, das Diakonische Werk Wiesbaden und die Wilhelm-Leuschner-Schule.

Ortsvorsteherin Christa Gabriel übergab die Urkunden und das Preisgeld

300, zweimal 350 Euro) und verlas die Begründungen, mit denen die Preisträger für die Auszeichnung vorgeschlagen wurden. Im Dezember 2017 ermittelte die Jury unter den eingereichten Vorschlägen die drei Sieger. In der Jury sitzen Vertreter der Ortsbeiratsfraktionen, des Vereinsrings, des Gewerbevereins und des Seniorenbeirats.

 

Als Erstes wurde der Cyperusverein prämiert. Die erste Vorsitzende, Irmi Jungels, kümmert sich mit ihren ehrenamtlichen Helfern „um ein großes Naherholungsgebiet am Rande von Kastel, das über ein gepflegtes Gelände und gepflegte Teiche“ verfügt. So stand es in der Einreichungsbegründung, die die Jury überzeugte. Zudem gebe es im Cyperuspark für Groß und Klein viel zu entdecken, darunter unzählige Tiere und eine vielfältige Pflanzen- und Kräuterwelt. Vorgeschlagen wurde der Verein von einem regelmäßigen Besucher des Naturparks, der empfahl, das Preisgeld für den Aufbau einer Jugendgruppe zu verwenden.

 

Die nächste Ehrung erhielt das Diakonische Werk, das sich für Menschen mit Demenz engagiert. Der soziale Dienst unterhält in ganz Wiesbaden fünf Betreuungsgruppen, in denen die Erkrankten und ihre Angehörigen Entlastung erfahren. Die Kasteler Betreuungsgruppe ist in einem Gruppenraum der Erlösergemeinde am Paulusplatz untergebracht.

 

Projekt bringt Generationen zusammen

 

Die Treffen finden jeden Mittwoch von 14 bis 18 Uhr statt. Das Angebot ist dabei exakt auf die Bedürfnisse von Demenz-Erkrankten zugeschnitten. „Und wir haben eine Eins-zu-Eins-Betreuung“, wie Ursula Frühauf, stellvertretende Leiterin des Diakonischen Werks, betonte. Diese Individualbetreuung sei ohne die tatkräftige Unterstützung ihrer Mitarbeiter nicht möglich. „Ohne unsere Ehrenamtlichen könnten wird das nicht leisten“, sagte sie.

 

Zum Schluss durfte sich noch die Wilhelm-Leuschner-Schule mit ihrem Projekt „Musik verbindet“ über einen Preis freuen. Die für das Projekt verantwortliche Lehrkraft ist Musik- und Deutschlehrerin Kristina Hensel, die die Auszeichnung gemeinsam mit Schulleiter Roland Herrmann und seinem Stellvertreter, Andreas Rech, entgegennahm. Im Rahmen des Projekts besucht Hensel mit den Schülern der fünften Klassen regelmäßig Seniorenheime in Wiesbaden. Ziel ist es, die Generationen miteinander ins Gespräch zu bringen, voneinander zu lernen und zu profitieren. Und natürlich zusammen zu singen und zu musizieren. Hensel: „Gerade Musik ist in der Lage, die unterschiedlichen Generationen, Nationen und Kulturen hier im Stadtteil zu verbinden.“ Bei ihren Besuchen in den Heimen hätten die Schüler zudem bemerkt, dass die Senioren einen „großen Schatz“ in sich tragen. Einen Schatz an Lebenserfahrung aber auch an alten Liedern, die sie an die junge Generation weitergebe.

Führung mit der Vorsitzenden Irmi Jungels durch den artenreichen Cyperuspark in Kastel

 

Wiesbadener Kurier 16.11.2017

 

Nachbarstadt Mainz bestellt als Eigentümerin Cyperus- und Tierparkverein ins Rathaus ein

Artikel vom 15.11.2017

 

 

Viele neue Mitglieder im Kasteler Cyperus-Verein

Von Wolfgang Wenzel

Freiwillige Feuerwehr und Vereinsmitglieder reinigen die Teiche des Cyperusparks

Cyperus-Verein, Tierpark und Hesslerhof präsentieren bei Tag der offenen Tür in Kastel ihre Attraktionen

Wildkräuterseminar

am 04.09.2016 mit Karl Heinz Schneider

Wiesbadenaktuell

Der Cyperus und seine Umgebung

 

 

Direkt am Eingang zum Karlsgarten in Kastel wächst ein Wacholder. „Der hält die guten Geister im Garten und die bösen fern“,

Feier in verwunschenem Paradies

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

04.07.2016

von Björn Schneider

BIOTOP Naturschutz-Verein „Cyperus“ wurde vor 115 Jahren gegründet / Schutz der regionalen Fauna und Flora

 

 

Auf Seite 32-34 ist der Artikel vom Cyperus.

Wiesbadner Kurier vom 24.06.2016

 Cyperus-Verein startet Exkursionsreihe für Naturfreunde

 

 

 

 



 

 

 

Naturparadies erwacht aus Dornröschenschlaf – Naturpark Cyperus feiert Ostern Wiedereröffnung

Es ist ein kleines Paradies, verwunschen fast, das da versteckt zwischen Mainz und Wiesbaden liegt: Hinter der Autobahn 671, hinter dem Gewerbegebiet Petersweg, zu Füßen von Fort Biehler, liegt in einer Senke der Cyperus Naturpark. 12.000 Quadratmeter Natur, mit fast zehn Teichen, uralten Bäumen, seltenen Pflanzen und essbaren Gärten. Das Gelände erwacht gerade aus dem Dornröschenschlaf – an Ostersonntag feiert der 115 Jahre alte Verein für Aquaristik, Terraristik und Naturschutz Wiedereröffnung.

Cyperus - Jungels und Müller im Naturpark

Verwunschener Park mit vielen Teichen: Cyperus Naturpark mit Irmin Jungels und Uwe Müller – Foto: gik

1901 war es, als der Freiherr von Kittlitz einen Verein für Aquaristik gründete – in Mainz, und nur für adlige Mitglieder. Vater Heinrich von Kittlitz war ein bekannter Naturforscher und Ornithologe gewesen, der Sohn folgte der um die Jahrhundertwende herrschenden Mode der Wohlhabenden zum Aquarium. Der Freiherr allerdings verlor bald das Interesse am Verein, der öffnete sich 1910 der nicht-adeligen Bevölkerung, um zu überleben.

Naturparadies im alten Dyckerhoff-Steinbruch

Wir sitzen in der Senke am Petersberg, der Blick schweift über kleine Teiche, uralte Bäume und liebevoll angelegte Wege. „Anfang der 1950er Jahre war hier ein See“, sagt Uwe Müller und zeigt über das Gelände, „hier konnte man richtig Boot fahren.“ Wir befinden uns auf dem Gelände eines ehemaligen Steinbruchs des Wiesbadener Unternehmens Dyckerhoff, die Senke ist ein wahres Naturparadies. Über uns die Abbruchkante des alten Steinbruchs unterhalb von Fort Biehler, die Autobahn 671 dröhnt in kurzer Entfernung. „Als die Autobahn gebaut wurde, sank der Wasserspiegel , der See verschwand“, berichtet Müller.

Müller ist Landschaftsgärtner, und er liebt diesen Park, der eigentlich schon richtig alt ist. 1924 entdeckte der Briefträger Martin Petry den damals schon stillgelegten Steinbruch, im April 1924 war Spatenstich für den Aufbau eines Freigeländes – der Mainzer Verein für Aquaristik und Terraristik aus Mainz hatte ein Kleinod gefunden. Auf dem Gelände entstanden Freiluft-Aquarien, aber auch Teiche und Schauhäuser für Aquarien und andere Tiere, 1926 wurde das Vereinsheim gebaut. Damals war hier noch Mainzer Stadtgebiet, bis heute gehört das Gelände der Stadt Mainz.

Cyperus - Neuer alter Teich

Alter Teich, neu gemacht – im Cyperus Naturpark – Foto: gik

Affen, Quellen, Teiche – und essbare Pflanzen

„Ein Mitglied brachte einen Papyrus der Gattung Cyperus mit und stellte ihn auf den Tisch, so kam der Verein zu seinem Namen“, erzählt Müller. Er ist der Archivar des Vereins, hat zusammengetragen, was von der Geschichte zu erfahren war. Zu Beginn der 1970er Jahre gab es mal einen kleinen Zoo hier, mit Affen in den Schauhäusern. Dann zerstritten sich die Mitglieder des Vereins, dem ganzen Park drohte das Aus – ein Richter rettet mit einem salomonischen Spruch das Naturparadies: Das Gelände wurde geteilt, seither gehen Cyperus und Tierpark getrennte Wege.

Uwe Müller hat hier fast jeden Weg gebaut, kennt jede Wegbiegung  und jede Pflanze. „Jede zweite Pflanze hier kann man essen“, erklärt er – überall wächst etwa wilder Bärlauch. Drei Quellen sprudeln aus dem Hang, das Wasser ist das ganze Jahr 10 bis 12 Grad warm, erzählt Müller. Die Quellen speisen kleine Teiche, das Wasser fließt anschließend den Hang hinab zum Tierpark Kastel.

Bachminze und roter Holunder im warmen Mikroklima

Cyperus - Insektenhotel

Das alte Insektenhotel im Cyperus Naturpark – Foto: gik

„Die Teiche frieren nie zu“, berichtet Müller, und so haben sie hier viele seltene Pflanzen wie die Bachminze, aber auch den Schachtelhalm oder die Taglilie. Ein Hain mit rotem Holunder wächst oben auf der Kante. Die kanadische Wasserpest wuchert in einem Teich, „aber nur in diesem“, zeigt Müller, „als wir mal versucht haben, sie in einen der anderen Teiche zu verpflanzen, hat das nicht geklappt.“

Winzige Mikroklimas hat der Hangabbruch geschaffen, der Naturpark ist einer der wärmsten Flecken von Mainz und Wiesbaden. Eisvögel sind seit Jahren hier heimisch, auch der Buntspecht und ein Fuchs – nur den Schnaken ist das Quellwasser zu kalt. Gerade hat Müller einen der alten Teiche aus den 1920er Jahren wieder freigelegt und gesäubert, Jahrelang verdunkelten uralte Bäume das Gelände. Nun haben Müller und seine Mitstreiter wieder Luft und Licht geschaffen – der Park erwacht zu neuem Leben. Am Eingang entsteht gerade ein neuer Staudenhügel, die Wege rund ums Fünf-Teiche-Eck, wie Müller es nennt, sind freigelegt.

In der kleinen Schlucht neben dem Bachlauf wurde eine neue Widderpumpe eingebaut, ein wassergetriebener Stoßheber, der das kostbare Nass hinauf auf die Böschung befördert – der Verein hat auch die Aufgabe, die Natur des Parks instand zu halten. Beim Anlegen eines neuen Weges vor einigen Jahren entstand eine Böschung – ideal für Kräuter. Helmut Fink, langjährige Seele des Vereins entwickelte daraus die essbare Landschaft.

Einer von drei Karlsgärten in Deutschland mit 78 nützlichen Pflanzen

Rund 300 essbare Wildpflanzen und Heilkräuter brachte Fink in den Park, 78 davon wachsen im Karlsgarten, direkt am Anfang des Geländes. „Nur drei Karlsgärten gibt es in ganz Deutschland“, sagt Müller stolz, „einen davon haben wir hier.“ Das Konzept geht zurück auf einen Erlass Karls des Großen aus dem Jahr 795, das „Capitulare de Villis“, darin regelte er die Bewirtschaftung seiner Hofgüter – und lässt im 79. Kapitel mehr als 80 Pflanzen auflisten, die auf jedem der Hofgüter angebaut werden sollten. Es sind Obstbäume und Heilpflanzen, essbare Kräuter und giftige, die zu Heilungszwecken kultiviert wurden.

Cyperus - Karlsgarten

Der Karlsgarten im Cyperus Naturpark – Foto: gik

Direkt am Eingang zu  kleinen Karlsgarten in Kastel wächst ein Wacholder. „Der hält die guten Geister im Garten und die bösen fern“, sagt Müller, und lächelt. Offiziell glaube zwar niemand an diese alten Geschichten, „aber alle Gärtner, denen ich davon erzähle, wollen auch einen Wacholder am Eingang“, sagt er verschmitzt.

Naturpark soll wieder bekannter werden und Kindern Naturerlebnis verschaffen

Noch ist die Natur am Petersberg kahl, der Garten unscheinbar. Doch in wenigen Woche wird hier alles grün sein und in Blüte stehen, und auch der Cyperus Park selbst soll aus seinem Dornröschenschlaf erwachen. Ihn wachküssen will Irmi Jungels, die rührige Rentnerin bringt gerade neuen Schwung in den alten Verein. „Ich will den Park wieder bekannter machen“, sagt sie, vielen sage der Cyperus überhaupt nichts.

Doch gerade für Kinder- und Jugendliche sei der Garten ein Segen, eine tolle Möglichkeit, Natur und Pflanzen kennen zu lernen. „Die Kinder haben ja heute nur noch wenig Bezug zur Natur“, sagt Jungels, „bei uns können sie lernen, mit ihr umzugehen, essbare von giftigen Pflanzen zu unterscheiden.“ Ein altes „Insektenhotel“, ein Regal mit alten Baumstümpfen, in dem zahllose Insekten ihr zuhause haben, steht am Ende des Parks, „solche Dinge will ich wieder beleben“, sagt Jungels.

Cyperus - Aquarien im Schauhaus

Frisch geputzt: Die Aquarien im Schauhaus vor Ostern – Foto: gik

Staudenseminar, Aquarien und Kräuterleckereien

Am Sonntag, zur Saisoneröffnung, gibt es denn auch schon mal Kräuterleckereien und eine Ausstellung mit Frühlingskränzen und Osterdeko. Die Aquarien im kleinen Schauhaus sind schon geputzt, Guppies, Barsche und Fadenfische sind schon eingezogen. Auch die seltsamen Axolotls, Schwanzlurche, die ihre Gliedermaßen nachwachsen lassen können, sind hier zu sehen.

Am 3. April folgt dann ein Staudenseminar von der Baumschule Schneider, dann soll es auch darum gehen, welche Pflanzen auf dem neuen Staudenhügel gedeihen – der hat nämlich alle Klimazonen. Und am 3. Juli wird Geburtstag gefeiert, der Verein dann stolze 115 Jahre alt. Aber auch sonst ist man hier gastfreundlich: „Wenn das Tor offen ist, ist jeder herzlich Willkommen“, sagt Müller. „Eine Tasse Kaffee gibt’s immer“, fügt Jungels hinzu.

Info& auf Mainz&: Ostersonntag, 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr Saisoneröffnung im Cyperus Naturpark in Mainz-Kastel, Berstädter Weg 1a. Und so findet Ihr hin: Einfach im Gewerbegebiet Petersweg beim Aldi geradeaus über die Brücke über die Autobahn fahren, dann direkt links und die erste wieder rechts – und schon seht Ihr links das Einfahrtstor zum Cyperus Gelände. Jeden Sonntag und jeden Feiertag ist der Park für die Öffentlichkeit geöffnet, das ist Vereinsvorschrift. Mehr Infos zu Cyperus 1901 und eine Anfahtrskarte gibt’s im Internet unter www.cyperus1901.de und auf Facebook, genau hier.

 

Am Sonntag, den 17. September, solltet Ihr einen Abstecher in den zauberhaften Cyperus Naturpark nicht versäumen: Unter dem Motto „Tiere, Pflanzen und Pop“ könnt Ihr hier eine einmalige Oase mit Teichen, Tierpark und einem historischen Karlsgarten entdecken, ab 17.00 Uhr spielen hier die „Blue Cats“ Pop in the Garden.

Sensor 03/2016
Vor Schlafstadt-Status bewahren
Frische Ideen sind auch ganz nach dem Geschmack von Irmtraud Jungels: „Ich möchte nicht, dass AKK zu Schlafstädten
werden. Da muss Leben stattfinden“, sagt die 61-Jährige. Damit meint sie nicht nur gesellschaftliches Leben, sondern auch die Tier- und Pflanzenwelt.
Deshalb engagiert sie sich für denCyperus-Naturpark im Biotop Petersberg, der in diesem Jahr sein 115-jähriges Bestehen feiert.
AuAus diesem Grund wird er derzeitfür die bald beginnende Vegetationsphase besonders schön gemacht.
Im Rahmen eines Seminars wird im April der Staudenhügel neu gestaltet, eine kleine Feuerstelle entsteht, damit Kinder
Stockbrot backen können und die essbare Landschaft auf dem 12.000 qm großen Gelände soll erweitert werden. Außerdem wird eine Tauschbörse für Pflanzen und alte Samensorten eingerichtet und Irmtraud Jungels überarbeitet gerade die Website desParks, der ab Ostern wieder an Sonn- und Feiertagen geöffnet.ist.
Auch Tiere wie Mauereidechsen oder Eisvögel fühlen sichin unmittelbarer Nachbarschaft zum Tierpark Kastel in freier WiWildbahn wohl. „Kastel ist eigentlich der Mittelpunkt zwischen
MaMainz und Wiesbaden. Es ist schade, dass es nicht im Mittelpunkt steht.
Ich habe das Gefühl, wir sind so ein bisschen vergessen“, bedauert die Mutter dreier Kinder.
Eine Einschätzung, die sie unter anderem an der Fällung der Ulmenallee auf der Maaraue festmacht, sowie daran, dass die  Schulen in AKK vernachlässigt würden.
Außerdem bedauert sie, dass es hier für denNaNachwuchs keine Möglichkeiten mehr gebe, Abitur zu machen,
seit die gymnasiale Oberstufe an der Wilhelm-Leuschner-Schule in Kostheim geschlossen worden ist.
Dabei wirkt gerade dieSchulzeit identitätsstiftend

NEUES vom Cyperus 1901 e.V. im Biotop Peterberg aus Kastel

Im Cyperus „Verein für Aquarien-, Terrarienkunde und Naturschutz“ im Nordosten von Kastel im Biotop Petersberg gelegen, begannen am letzten Wochenende die Arbeiten für die neue Saison.

Drei Tage lang wurde ausgeschachtet und modelliert, um den Besuchern im Sommer wieder ein schönes Wasserbiotop bieten zu können, in dem Brunnenkresse und allerlei andere Pflanzen gedeihen.

Wie auf den Bildern zu sehen, wurde am Wochenende von unseren Mitgliedern und vielen weiteren freiwilligen fleißigen Helfern einiges bewegt und modernisiert.

Alle waren mit viel Spaß bei der Arbeit dabei und einige konnten zum ersten Mal in ihrem Leben einen „Bagger fahren“. Auch heute und die nächsten Tage sind wir auf dem Cyperus-Gelände am Arbeiten. Helfer werden benötigt und sind hierbei Willkommen.

Am Samstag und kommenden Sonntag (16. Und 17. Januar) wollen wir von 10.00 Uhr bis zum Sonnenuntergang weiterarbeiten. Auch an diesen Tagen werden Helfer dringend benötigt. Für Speis und Trank ist selbstverständlich gesorgt.

Wer helfen möchte (egal wie alt und wie lange) meldet sich bitte kurz unter cyperus1901@gmx.de oder kommt einfach vorbei. Der Cyperus-Park befindet sich neben dem Kasteler Tierpark am Unteren Zwerchweg und ist über eine Pforte in einem Seitenweg, Berstädter Weg 1 a, zu erreichen.

Geöffnet wird dann der Cyperus-Park von Ostern an an jedem Sonn- und Feiertag von 10 bis 18 Uhr. Der Besuch ist kostenfrei.

Bis Ostern werden auch die Fische und Terrarientiere aus ihrem Winterquartier in die Aquarien und Terrarien wieder ins Schauhaus gebracht.

Außerdem wollen wir dieses Jahr den „Karlsgarten“ wieder aktivieren, den nach historischen Vorbildern angelegten „essbaren Garten“ in die Reihe bringen und den Besuchern wieder Kräuterführungen anbieten.
Am 3. Juli 2016 findet die 115-Jahre Feier statt. Notieren Sie sich schon mal diesen Termin, da wird gefeiert und viele Attraktionen geboten. Mehr sei hier jedoch noch nicht verraten...

(Ronald Gockel)

Sommerfest2015

Von Norbert Fluhr

 

KASTEL - (zel). Im Cyperus-Verein, einer der Naturpädagogik verpflichteten Stätte im Nordosten Kastels, beginnen die Arbeiten für die neue Saison. Am kommenden Wochenende treffen sich Mitglieder, um einen neuen Hausweiher anzulegen. Drei Tage lang wird ausgeschachtet und modelliert, um den Besuchern im Sommer wieder ein schönes Wasserbiotop bieten zu können, in dem Brunnenkresse und allerlei andere Pflanzen gedeihen.

Geöffnet wird der Cyperus--Park vom 27. März an an jedem Sonn- und Feiertag von 10 bis 17 Uhr. Bis dahin werden auch die Fische aus ihrem Winterquartier in die Aquarien im Schauhaus gebracht. Außerdem will der Cyperus-Verein seine Botanik-Abteilung aktivieren, ihren nach historischen Vorbildern angelegten „essbaren Garten“ in die Reihe bringen und den Besuchern wieder Kräuterführungen anbieten. Die Saison dauert ein halbes Jahr und endet Anfang Oktober.

Der Cyperus-Park befindet sich neben dem Tierpark am Unteren Zwerchweg und ist über eine Pforte in einem Seitenweg, Berstädter Weg 1 a, zu erreichen. Wer sich engagieren und Mitglied werden will, wendet sich an den Vorsitzenden Ronald Gockel entweder telefonisch unter der Nummer 0157 - 35 61 90 61 oder per E-Mail an cyperus1901@gmx.de direkt an den Verein.

Kleinod vor den Toren der Stadt: Natur- und Pflanzenpark Cyperus öffnet am Ostersonntag – Beliebtes Staudenseminar im April

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 , sensorWI

An Ostern wird der Natur-und Pflanzenpark Cyperus einschließlich des Schauhaus für Aquarien und Terrarien eröffnet, genauer gesagt am Ostersonntag, dem 27. März, von  11 bis 18 Uhr. Zur Feier des Tages wird es selbstgemachte Kräuterleckereien geben, und das Blumenhaus Inge aus Erbenheim hat eine kleine Ausstellung mit Deko, Frühlingskränzen und Gestecken, die auch käuflich erworben werden können. Am 3. April bietet Cyperus ein Staudenseminar von der Baumschule mit dem Gärtnermeister Karl Schneider stattfinden ab 13:30 Uhr an. Bei dem Staudenseminar können Stauden erworben werden. Erfahrungsgemäß sind die Plätze für das Staudenseminar schnell ausgebucht, deshalb empfehlen wir, sich jetzt schon anzumelden: Cyperus1901@gmail.com (dif/ Foto Cyperus)

Cyperus 1901 e.V.

Sommerfest des Aquarien- und Terrarienvereins

Von Wiesbadenaktuell

 

Am Sonntag, 19. Juli, lädt der Aquarien- und Terrarienverein Cyperus 1901 zum Sommerfest auf das Freilandgelände in Kastel ein. Es besteht die Möglichkeit die weitläufige Naturanlage und die Häuser zu besichtigen.

18.07.2015 23:57

 

1. Oktober 2010 um 12:17

Vorstellung des Cyperus 1901 e.V. Verein für Aquarien- und Terrarienkunde in Mainz-Kastel

Wir sind ein gemeinnütziger Aquarium- und Terrarienverein mit einem ca. 12.000 qm großen Freilandgelände sowie einer Vielzahl an Teichen, einem Schauhaus mit 9 Aquarien und 2 Terrarien, einem Vereinsheim und auch einem eigenen Börsenraum. Der Cyperus wurde 1901 gegründet. Die Pflanze Cyperus alternifolius (auch bekannt als Cyperngras) stand für den Namen Pate.

Vorstellung des Cyperus 1901 e.V.

Verein für Aquarien- und Terrarienkunde in Mainz

 

 

Uns zu finden ist nicht leicht; wir liegen in Mainz-Kastel direkt neben einem kleinen Tierpark am Berstädter Weg im Biotop Petersberg.

Vereinsheim und Schauhaus
Vereinsheim und Schauhaus

Aber ich verspreche Ihnen, der Weg zu uns lohnt sich!

Wir haben 2 Quellen auf dem Gelände und mehrere Teiche, Sumpfareale, Gehölzflächen sowie schöne Frisch- und Magerwiesen.

Unser Naturpark mit seinen unterschiedlichen Biotoparten eignet sich hervorragend, die verschiedensten Pflanzengesellschaften zu zeigen.

Auf dem Gelände des Cyperus wurde im Rahmen eines Projektes durch zahlreiche Mitglieder u.a. ein Karlsgarten angelegt, mit alten Pflanzen aus der Zeit Karl des Großen.

 

Projekt "Essbare Landschaft"

Das Wissen um essbare Wildpflanzen wurde seit Jahrtausenden gesammelt. Die Menschen waren in früheren Zeiten sehr viel mehr auf dieses Wissen und damit auf diese Pflanzen angewiesen als wir. Die frühesten Erkenntnisse haben wir aus der Steinzeit und gehen zurück bis 500.000 Jahre vor Christus. Man nimmt heute an, dass diese Menschen maximal 3 Stunden benötigten um für die Nahrung erforderlichen Pflanzen zu sammeln.

Wir wollen mit diesem Projekt unsere heimischen Landschaften mit den hier angesiedelten Wildpflanzen wieder in unser Bewusstsein bringen – mit dem Schwerpunkt: „essbare Pflanzen“ – also essbare Kräuter und Blüten, Wildfrüchte und Heilkräuter.

Im hinteren Teil der Anlage befinden sich unser mediterraner Kräuterhang mit vielen Pflanzen der südlichen Urlaubsländer und unsere einheimischen Kräuterhänge, wo Kräuter für Küche und Gesundheit aus unserer näheren Umgebung wachsen.

Im mittleren Teil der Anlage, in unserer Teichlandschaft, haben wir Vergesellschaftungen von Teichrand- und Wasserpflanzen und oberhalb unserer Kräuterhänge sind weitere Biotope für Gehölze und Gehölzrandpflanzen im Entstehen.

Viele interessante Insektenarten, Kriechtiere, Eidechsen, Lurche und nicht alltägliche Vogelarten bevölkern unseren Naturpark.

Unter den Themen „Essbare Landschaft“, „Unkräuter für Gourmets“ oder auch „Gesundheit am Wegesrand“ stellen wir die verschiedensten Wildkräuter, Blüten, Wildfrüchte und Heilkräuter in unserem Naturpark dar. Wir werden auch weiterhin Wildpflanzen in ihrer natürlichen Umgebung anpflanzen, beschreiben, fotografieren, ernten und verwerten. Verwerten, d.h. in unserer Küche „mit Kräutern kochen“ oder aber auch uns beschäftigen mit der Herstellung von Kräuterschnäpsen, -tinkturen und sonstigen Hausmitteln für Küche und Gesundheit.

Darüber hinaus sollen auch im nächsten Jahr wiederum Vorträge, Führungen und Kräuterworkshops stattfinden.

 

Wussten Sie, dass

- Borretschsaft Depressionen bekämpft?

- Artischockenwein die Blutfette herabsetzt und die Galle positiv beeinflusst ?

- Majoranöl den Blutdruck senkt?

- Löwenzahnwurzeltee chronische Rheumabeschwerden lindert?

 

 

Mittels eines Schulprojektes in Zusammenarbeit mit dem Willigisgymnasium aus Mainz konnten im Jahr 2010 auf dem Gelände Ruhebänke aufgestellt werden und in einem Gemeinschaftsprojekt von Vereinsmitgliedern und Schüler wurde das Insektenhotel erstellt sowie mehrere Teiche freigelegt.

Wir bieten auch weiterhin interessierten Schulen an, bei uns ihre Projekttage durchzuführen.

 

Durch die finanzielle Unterstützung der Städte Mainz und Wiesbaden konnte auch das altehrwürdige Schauhaus von 1966 wiedereröffnet werden. Eine Äskulapnatter, verschiedene Heuschrecken und sogar 6 Axolotl waren in diesem Jahr im Schauhaus zu bewundern - und nicht zu vergessen die Vielzahl an exotischen Fischen, Krebse und Garnelen. Auch im nächsten Jahr -ab dem 1. Mai- wird das Schauhaus wieder mit diversen Attraktionen eröffnet. (Ich werde dann hier wieder daran erinnern und Sie einladen zu kommen)

In dem wiederhergestellten Börsenraum mit über 50 Becken soll ab 2011 eine Verkaufsbörse und im Rahmen des Sommerfestes auch wieder eine Tombola durchgeführt werden.

 

Wir haben ein geräumiges Vereinsheim mit einer schönen Freiterrasse; dort treffen sich die Vereinsmitglieder und Freunde, aber auch privat dürfen Vereinsmitglieder das Gelände nutzen und z.B. mit Freunden grillen.

Gemeinsam haben wir in diesem Jahr das 50jährige Jubiläum von JBL besucht, und auch an den Kulturtagen AKK bringen wir uns jedes Jahr ein. Desweiteren finden in den Sommermonaten regelmäßige Führungen durch den Karlsgarten und den Naturpark statt.

Der Eintritt zu unserem Gelände und auch zum Schauhaus ist frei. Die Öffnungszeit des Geländes ist von Mai bis September an Sonn-und Feiertagen von 10-18 Uhr. Mitglieder können allerdings durchgehend das Gelände, das Schauhaus sowie das Vereinsheim betreten und nutzen.

 

Wie in den meisten Vereinen fehlt auch uns der Nachwuchs, welcher dem Verein eine Zukunft geben könnte. Für alle diese Vorhaben z.B. als Ausgleich von Spielkonsole und Computer suchen wir interessierte Mitstreiter. Sie können bei der Gestaltung und Pflege unserer Biotope mithelfen oder aber Ihre eigenen Ideen verwirklichen, in dem Sie ganz selbstständig oder unter Anleitung ein bestimmtes Areal bepflanzen, pflegen und/oder ernten und weiterverarbeiten. Im Schauhaus dürfen Sie gerne ein leeres Becken übernehmen und dort ein Aquarium oder Terrarium selber einrichten, pflegen und es Ihren Freunden und Bekannten präsentieren! Notwendige Materialien wie Wurzeln, Bodengrund, Pumpen, Heizstäbe, Filter, Beleuchtung etc. sind vorhanden und erfahrene Aquarianer und Terrarianer stehen -bei Wunsch- gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Für weitergehende Auskünfte stehen wir zur Verfügung und sollten Sie gar mitarbeiten wollen, würde uns das sehr freuen.

 

Zum Kontaktformular: http://www.cyperus.de/KONTAKT/Kontakt_frm.html